Nachhaltige Ziele setzen

Alle, Bewegung, Ernährung, Ernährungspsychologie | 24. Januar 2025

Hast du den Vorsatz für 2025, dich gesünder zu ernähren oder dich mehr zu bewegen? Erfahre in dieser Folge, was du noch für deine Gesundheit tun kannst und wie du deine Ziele dieses Jahr wirklich erreichst.

Dies ist der 4. Teil der "Diätfrei ins neue Jahr"-Reihe. Begleitend dazu erhältst du im Newsletter ein zur heutigen Podcastfolge passendes Worksheet.


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Ernährungspsychologie: Eine Schale mit Erdbeeren, Zitronen, zwei Gläser mit Zitronensaft und Zitronen.

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Ich setze mir sehr gerne zu Anfang des Jahres neue Ziele und überlege, was ich ändern möchte. Natürlich eignet sich jeder andere Tag genauso gut dafür, aber der Jahreswechsel hat für mich immer eine ganz besondere Stimmung. Wenn es dir auch so geht, dann möchte ich dir heute ein paar Tipps geben, wie du dieses Jahr deine Ziele auch wirklich umsetzt. Es ist ja auch schon wieder fast ein ganzer Monat vergangen und somit vielleicht ein guter Moment gekommen, um deine bereits gesetzten Ziele etwas anzupassen.


Ziele, die du selbst in der Hand hast

Ein häufig gemachter Fehler bei der Zielsetzung ist, dass wir uns auf Ergebnisse konzentrieren, die nicht vollständig in unserer Kontrolle liegen. Zum Beispiel: „Ich möchte bis zum Sommer 10 Kilogramm abnehmen.“ Solche Vorhaben basieren auf Faktoren wie der individuellen Genetik und Körperkonstitution, die sich nicht direkt beeinflussen lassen.

Setze dir stattdessen Ziele, die dein Handeln betreffen. Zum Beispiel: „Ich möchte jeden Tag eine Portion Gemüse zu meinen Mahlzeiten hinzufügen“ oder „Ich möchte zweimal pro Woche spazieren gehen.“ Diese Art von Zielen macht klar, was du tun kannst, und sorgt für Motivation, weil sie direkt umsetzbar sind.


Positiv formulierte Ziele motivieren mehr

Unser Gehirn reagiert besser auf positive Formulierungen. Statt dir zu sagen, was du nicht mehr tun möchtest – z. B. „Keinen Zucker mehr essen“ – überlege dir, was du hinzufügen kannst: „Ich möchte mehr Vollkornprodukte oder Hülsenfrüchte integrieren.“ Diese Herangehensweise ist nicht nur psychologisch effektiver, sondern hilft auch, ein ungesundes Essverhalten zu vermeiden.

Beispiele für positive Ziele:

  • Ernährung: „Ich möchte täglich eine neue Gemüsesorte probieren.“
  • Bewegung: „Ich möchte zweimal pro Woche Yoga machen.“
  • Psychisches Wohlbefinden: „Ich nehme mir jeden Tag 15 Minuten für Achtsamkeit.“


Glaubenssätze hinterfragen

Hast du schon einmal gehört, dass Kohlenhydrate nach 18 Uhr tabu sind oder Gluten grundsätzlich ungesund sei? Solche Mythen kursieren oft in sozialen Medien, haben aber keine wissenschaftliche Fundierung. Statt auf Verbote zu setzen und sich auf unwichtige Details zu fokussieren, solltest du auf eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung achten. Dein Ziel könnte zum Beispiel sein, mehr pflanzliche Lebensmittel in deinen Alltag zu integrieren oder einfache, gesunde Mahlzeiten zu planen, die nicht kompliziert sind.


Bewegung – ein wichtiges Gesundheitsziel

Bewegung ist ein entscheidender Faktor für deine Gesundheit und oft wichtiger als die kleinen Details in der Ernährung. Anstatt dich auf Makronährstofftabellen oder Zutatenlisten zu versteifen, setze dir ein realistisches Bewegungsziel. Achte auf kleine Schritte, wie z. B.

  • Beginne mit zwei Spaziergängen die Woche.
  • Baue eine kleine Trainingseinheit wie Kraftübungen zu Hause ein.
  • Finales Ziel: 2x Spazieren, 1x Krafttraining, 1x Yoga


Gesundheit heißt auch Wohlbefinden

Gesundheit ist mehr als Ernährung und Bewegung. Bereiche wie Schlaf, Stressmanagement und soziale Kontakte sind genauso wichtig. Vielleicht merkst du, dass du mehr Schlaf brauchst, dir aber nicht die Zeit dafür nimmst. Oder du wünschst dir mehr Austausch mit anderen Menschen. Setze dir Ziele, die dir guttun und dein Wohlbefinden fördern.

Mögliche Ziele:

  • „Ich möchte jeden Abend eine halbe Stunde früher schlafen gehen.“
  • „Ich nehme an einem Kurs teil, um neue Leute kennenzulernen.“


Deine Zielplanung: Schritt für Schritt

Mit dem Worksheet, das du heute im Newsletter erhältst, kannst du dich in kleinen Schritten bis zu deinem Ziel vorarbeiten. Achte darauf, dass kein Schritt zu klein sein kann, neue Ziele kannst du dir jederzeit setzen! Je kleiner die Schritte, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass du langfristig und nachhaltig dein Ziel erreichst.





Musik: Back to Memories von DeKibo, verwendet unter Lizenz von Shutterstock

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