So nimmst du an den Feiertagen nicht zu.

Alle, Ernährung, Ernährungspsychologie | 22. Dezember 2023

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Hallo meine Lieben! Heute ist der 22. und somit fast Weihnachten. Und deswegen möchte ich mich heute der Frage widmen, wie du die Feiertage "überstehst", ohne zuzunehmen, denn ich weiß, dass das die Sorge von vielen ist.

Zunächst einmal funktionieren Hunger- und Sättigungssignale natürlich auch an Weihnachten! Es geht deswegen natürlich auch nicht an Weihnachten um einen Quick Fix, zentral ist, dass man wieder richtig lernt seine Hunger- und Sättigungssignale wahrzunehmen und zu erkennen und auch achten zu können, da man das Vertrauen hat, dann und das und so viel zu essen, wie man möchte. Dann leiten diese Signale einen nämlich ganz gut durch die Weihnachtszeit hindurch, ohne, dass man zu viel isst. Das braucht natürlich seine Zeit und wenn du dort noch nicht bist, dann wirst du das auch nicht mehr vor Weihnachten schaffen. Das soll jetzt nicht entmutigen, sondern einfach nur als Info, damit du nicht zu enttäuscht oder vielleicht sogar wütend mit dir bist, wenn du nach den Feiertagen das Gefühl hast, viel zu viel gegessen zu haben. Das ist eine Reise, die seine Zeit braucht, deswegen mach dir keine Sorgen, wenn du noch nicht am Ziel angekommen bist. Ich möchte dir heute aber ein paar kleine Tipps mit auf den Weg geben und vielleicht suchst du dir einen Punkt aus und setzt diesen dieses Weihnachten um und damit bist du dann wieder einen kleinen Schritt auf deiner Reise zum Ziel gegangen. Und das sollte dein Anspruch für Weihnachten sein, nicht Perfektion sondern nur ein kleiner Schritt.


Tipp Nr. 1: Mach im Januar keine Diät

Den wichtigsten Tipp habe ich letzte Woche schon angesprochen: Mach im Januar keine Diät! Dann hast du auch nicht das Bedürfnis, an den Feiertagen so viel zu essen wie möglich, weil es die letzte Chance ist. Gib deinem Körper und deinem Geist das Vertrauen, dass du auch in der Zukunft genug und leckere Dinge essen kannst.


Tipp Nr. 2: Iss achtsam

Ein weiterer Tipp: Iss achtsam! Mach vielleicht zwischendurch meine Achtsamkeitsübung vom 1. Dezember oder mach einen Schnelldurchlauf davon. Checke zwischendurch kurz in deinen Körper ein, mache einen Mini Body Scan, (so heißt die Übung vom 1. Dezember), und überlege ob du z. B. hungrig oder satt bist. Und wenn du feststellst, dass du satt bist, dann könntest du aufhören mit dem Essen. Oder du entscheidest, dass es so lecker ist, dass du noch ein bisschen mehr essen möchtest, das ist auch vollkommen ok. Es geht bei diesem Einchecken nicht darum, dass du dann aufhören musst, zu essen, egal wie das Ergebnis des Eincheckens ausfällt. Achte auf deine Bedürfnisse. Was möchtest du besonders gerne essen? Und was brauchst du eigentlich gar nicht wirklich?

Überlege dir auch mal, ob du den ganzen Tag über so viel essen möchtest, dass du gar nicht hungrig bist für die Mahlzeiten oder ob du das Essen lieber so richtig genießen möchtest, weil du eben hungrig bist. Vielleicht ist dir das mal aufgefallen, wie viel besser das Essen schmeckt, wenn man hungrig ist. Dann nimmt man die Geschmäcker nochmal viel intensiver wahr. Es lohnt sich also durchaus, auch mal eine Pause mit dem Essen einzulegen.


Tipp Nr. 3: Ausgewogene Mahlzeiten

Ein weiterer Tipp ist, zwischen den Tagen auf ausgewogene Mahlzeiten zu achten. An Weihnachten muss natürlich keiner schauen, dass man Proteine, Kohlenhydrate, Fette, Gemüse und Ballaststoffe isst. Aber zwischen den Feiertagen tun bestimmt jedem ein paar Ballaststoffe und Gemüse mal wieder gut. Mach ein paar Gemüsesticks, mach einen Salat zu einer Mahlzeit, iss mal wieder ein gutes Müsli oder ein Porridge aus Haferflocken, mach vielleicht einen Obstsalat für die ganze Familie. Gesunde Ernährung muss nicht langweilig oder aufwendig sein und das waren nur ein paar Vorschläge, was man schnelles und einfaches machen könnte, um wieder ein paar gute Dinge in seine Ernährung zu integrieren.


Tipp Nr. 4: Bewegung

Und auch Bewegung kann man natürlich nutzen. Es muss aber kein schweißtreibendes Workout sein, du kannst auch einen Spaziergang machen (vielleicht sogar im Schnee?), mit deiner Familie zu Weihnachtsmusik tanzen oder einen Yoga-Kurs auf YouTube machen, um nur ein paar Vorschläge zu nennen. Mach etwas, das dir gut tut. Bewegung muss nicht kompliziert sein!


Ultimativer Tipp: Geniesse!

Und jetzt der wichtigste Tipp zum Schluss: Genieße! Genieße die Feiertage, genieße das Essen. Freue dich, dass du so etwas leckeres essen kannst! Und damit wünsche ich euch wundervolle Weihnachten! Bis nächste Woche!


Musik: Back to Memories von DeKibo, verwendet unter Lizenz von Shutterstock

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